Programmierer werden: Lohnt sich das überhaupt noch im KI-Zeitalter?

Vanessa Sanger

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Seit ChatGPT in aller Munde ist und die KI auch in der Business-Welt immer mehr Anklang findet, scheinen ganze Berufsbilder bedroht zu sein. Denn die Künstliche Intelligenz kann Bilder bearbeiten, Texte schreiben und auch Codes für Programme entwickeln. Die Anforderungen sind aber individuell und ein kleines Unternehmen hat ganz andere Ansprüche an Programmierer als ein Industriebetrieb. 

Dennoch stellen sich viele Menschen derzeit die Frage, ob sie früher oder später einmal durch ein KI-Tool ersetzt werden. Plötzlich erscheinen Handwerksberufe wieder attraktiv und den Bürojobs wird der Rücken gekehrt. Doch ist die Situation wirklich so bedrohlich?

KI als Bedrohung für die IT-Branche?

Das Thema KI ist faszinierend und beängstigend zugleich. Hier stellt sich aber vor allem die Frage, wie sich der Arbeitsmarkt im Hinblick auf digitale Berufe in den nächsten Jahren verändern wird. Lohnt es sich überhaupt noch, das Programmieren oder die Softwareentwicklung zu erlernen oder kann die KI zukünftig diese Arbeitsbereiche übernehmen?

Trotz einiger erschreckenden Schlagzeilen wie „KI als Bedrohung für digitale Berufe“ kann die IT-Branche aufatmen. Zwar finden die verschiedenen KI-Tools in vielen Tätigkeitsbereichen großen Anklang, unter anderem auch im Coding. Dennoch kann die künstliche Intelligenz keinen professionellen Programmierer ersetzen.

Coding mit KI ist relativ simpel. Man gibt einfach einen Prompt ein und schon erstellt die KI eine entsprechende Programmierzeile. Das mag zwar für einen einfachen Blog ausreichend sein, für Shops im Internet und Co. reichen diese einfachen Codes aber nicht aus. Hier werden in Zukunft auch Programmierer benötigt. Zum Beispiel müssen Online-Spielotheken wie das Jackpot Piraten Casino neue Anwendungen und Features technisch implementieren, denn sie müssen sehr komplexe Anforderungen erfüllen, um lizenziert zu werden. 

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Beim Thema Coding ist KI daher bislang keine Gefahr für die IT-Branche. Stattdessen kann die künstliche Intelligenz als Hilfe gesehen werden, um simple Codes schneller zu erstellen. Denn auch in der komplexen Welt des Programmierens ist nicht immer alles höchst anspruchsvoll. Diese einfachen oder repetitiven Codes können dann mithilfe von KI erstellt werden und dem ohnehin schon starken Personalmangel entgegenwirken.

Die IT-Branche boomt nach wie vor

Trotz des hohen Potenzials von KI werden IT-Fachkräfte nach wie vor in den verschiedensten Branchen händeringend gesucht. Der Grund dafür ist die steigende Nachfrage an digitalen Lösungen in nahezu allen Bereichen. Flächendeckend wird der Bedarf tendenziell sogar immer höher, da stetig neue Branchen hinzukommen.

Egal, ob in der Gesundheitsbranche oder im Einzelhandel – der zukünftige Arbeitsmarkt ist auf die Expertise von IT-Fachkräften angewiesen. Es lohnt sich daher definitiv, als Programmierer durchzustarten. Klar ist aber auch: Die künstliche Intelligenz wird am Arbeitsmarkt immer alltagstauglicher. KI-Anwendungen sind in vielen IT-Bereichen daher bereits wichtiger Teil des Workflows. 

Gemeinsam mit KI lässt sich schneller und vor allem effektiver arbeiten. Programmierer sollten die künstliche Intelligenz daher nicht verteufeln, sondern sich zusammen mit KI weiterentwickeln. 

Die Tätigkeitsbereiche werden sich verändern

Programmierer und die künstliche Intelligenz sind keinesfalls Konkurrenten. Stattdessen sollten sie ein Team bilden, um die Branche voranzubringen. Um dies zu ermöglichen, müssen natürlich die ausgetretenen Pfade verlassen werden. Die Zukunftsprognose zeigt, dass sich die Tätigkeitsbereiche in der IT-Branche ziemlich sicher verändern werden. KI-Systeme werden im Arbeitsalltag immer wichtiger.

Dennoch braucht es menschliche Expertise, um brauchbare Ergebnisse zu erzielen. Mit dem Voranschreiten der KI entsteht eine ganz neue Branche, welche die Skills von Programmierern benötigt. KI-Development nimmt weltweit immer mehr Fahrt auf und wird in nahezu jeder Branche angewendet. Von Streaming bis hin zur Automobilindustrie steigt die Nachfrage an qualifizierten KI-Entwicklern von Jahr zu Jahr.

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Mit dem Aufkommen von KI-Development entstehen derzeit auch zahlreiche neue Jobtitel wie zum Beispiel KI-Engineer oder Data Scientist. Künstliche Intelligenz ist für die IT-Branche daher keinesfalls ein Jobkiller. Stattdessen sollte KI als Möglichkeit betrachtet werden, um noch effizienter zu arbeiten. Die künstliche Intelligenz bringt spannendes Potenzial in die Zukunft der IT-Branche und bildet gemeinsam mit dem Fachpersonal ein unschlagbares Team.