Decke abhängen Rigips: Schritt-für-Schritt Anleitung und Tipps

Vanessa Sanger

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Decke abhängen Rigips: Schritt-für-Schritt Anleitung und Tipps

Das Abhängen von Decken mit Rigips ist eine effektive Methode, um Räume optisch aufzuwerten, Heizkosten zu sparen und zusätzlichen Schallschutz zu bieten. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie eine Decke professionell abhängen und welche Vorteile dies mit sich bringt.

Warum eine Decke abhängen?

In Altbauwohnungen kann das Heizen aufgrund hoher Decken teuer werden, besonders wenn diese schlecht isoliert sind. Eine abgehängte Decke kann die Heizkosten reduzieren und den Raum schneller erwärmen. Zudem bietet sie Schallschutz und die Möglichkeit, Beleuchtung elegant in die Decke zu integrieren.

Materialien und Werkzeuge:

  • Deckenabhängsysteme
  • Dichtungsband
  • Dübel und Schrauben
  • Gipskartonplatten
  • Schnellbauschrauben
  • Spachtelmasse und Kelle
  • Wasserwaage
  • Bohrmaschine und Bohrer

Schritt-für-Schritt Anleitung:

Schritte Beschreibung
1. Profile anbringen Dichtungsband an der Wandseite der Profile kleben, Einbauhöhe anzeichnen und Profile verschrauben.
2. Direktabhänger montieren Position der Grundlattung markieren und Direktabhänger an der Decke befestigen.
3. Lattung anbringen Grund- und Traglattung montieren und bei Bedarf Dämmung einfügen.
4. Gipskarton zuschneiden Gipsplatten auf die benötigte Länge zuschneiden und Kanten anschrägen.
5. Gipskarton montieren Platten quer zur Traglattung an der Unterkonstruktion anbringen und verschrauben.
6. Fugen verspachteln Glasfaservlies auf die Längskanten der Gipsplatten kleben und Fugen verspachteln.

 

Fermacell vs. Rigips: Was ist der Unterschied?

Sowohl Fermacell als auch Rigips sind Markennamen für Bauplatten, die häufig im Trockenbau verwendet werden. Während Rigips hauptsächlich für Gipskartonplatten steht, bezeichnet Fermacell Gipsfaserplatten. Der Hauptunterschied liegt in der Zusammensetzung und den Eigenschaften der Platten. Fermacell-Platten bestehen aus einer Mischung von Gips und Papierfasern und sind dadurch besonders stabil und widerstandsfähig gegenüber mechanischen Belastungen. Sie bieten auch einen besseren Schallschutz und sind feuchtigkeitsresistenter als herkömmliche Gipskartonplatten. Rigips-Platten hingegen sind leichter und einfacher zu verarbeiten, was sie ideal für Standardanwendungen im Trockenbau macht. Bei der Auswahl zwischen den beiden sollte man die spezifischen Anforderungen des Projekts und die gewünschten Eigenschaften berücksichtigen.

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Vorteile einer abgehängten Decke

Das Abhängen von Decken bietet nicht nur ästhetische Vorteile, sondern auch praktische. Eine der Hauptvorteile ist die verbesserte Wärmeisolierung, die zu erheblichen Energieeinsparungen führen kann. Darüber hinaus bietet eine abgehängte Decke zusätzlichen Schallschutz, was besonders in Mehrfamilienhäusern oder in Räumen mit hoher Geräuschbelastung von Vorteil ist. Zudem ermöglicht sie eine verdeckte Installation von Beleuchtung und anderen elektrischen Installationen, was zu einem sauberen und modernen Erscheinungsbild führt.

Tipps für die Pflege und Wartung

Nachdem die Decke abgehängt wurde, ist es wichtig, sie richtig zu pflegen und zu warten, um ihre Langlebigkeit zu gewährleisten. Stellen Sie sicher, dass Sie die Decke regelmäßig auf Schäden oder Abnutzungserscheinungen überprüfen. Bei Bedarf können kleine Risse oder Löcher leicht mit Spachtelmasse repariert werden. Es ist auch ratsam, die Decke von Zeit zu Zeit zu reinigen, um Staub und Schmutz zu entfernen. Verwenden Sie dazu ein weiches Tuch und ein mildes Reinigungsmittel. Bei größeren Reparaturen oder Renovierungen ziehen Sie am besten einen Fachmann hinzu.

FAQ:

  1. Warum sollte ich meine Decke abhängen?
    Das Abhängen der Decke bietet Schallschutz, spart Heizkosten und wertet den Raum optisch auf.
  2. Welche Gipsplatten sollte ich verwenden?
    Für Feuerschutz nutzen Sie GKF-Platten, für Feuchträume GKBI-Platten und ansonsten reguläre GKB-Platten.
  3. Wie weit sollten die Direktabhänger voneinander entfernt sein?
    Der Abstand zwischen den Direktabhängern sollte nicht größer als 80 cm sein.
  4. Wie verspachtele ich die Fugen richtig?
    Vor dem Spachteln sollten Sie Glasfaservlies auf die Längskanten der Gipsplatten kleben und dann die Fugen mit Feinspachtel auf Gipsbasis verspachteln.